Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: 3. November 2026. Gilt für Verträge, die ab diesem Tag geschlossen oder verlängert werden (Ziffer 10.4).

Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Verkauf von Softwarelizenzen durch die SHK Engineering and Consulting GmbH & Co. KG, Dorfstraße 16, 83670 Bad Heilbrunn, Deutschland, E-Mail: support@3skeng.com (nachfolgend „Anbieter“) an ihre Kunden (nachfolgend „Kunde“).

1. Allgemeines

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für Verträge, die zwischen dem Kunden und dem Anbieter unter Einbeziehung dieser AGB geschlossen werden.

1.2 „Verbraucher“ ist jede natürliche Person, die einen Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. „Unternehmer“ ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Bestimmungen, die nur für Verbraucher oder nur für Unternehmer gelten, sind entsprechend gekennzeichnet.

1.3 Der Lizenzvertrag (Ziffer 2.1) regelt den Umfang der Nutzung der Software. Diese AGB regeln den Abschluss und die Durchführung des Kaufvertrags. Bei Widersprüchen geht hinsichtlich des Nutzungsumfangs der Lizenzvertrag vor, im Übrigen gehen diese AGB vor.

1.4 Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden erkennt der Anbieter nicht an, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich zugestimmt.

1.5 Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung.

2. Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

2.1 Der Anbieter räumt dem Kunden zeitlich befristete Lizenzen zur Nutzung von Software-Erweiterungen für Trimble SketchUp ein (die „Software“). Der Nutzungsumfang richtet sich nach dem Lizenzvertrag, der Bestandteil des Vertrags ist.

2.2 Lizenzlaufzeit, Nutzungsumfang, Systemvoraussetzungen und Preis ergeben sich aus der Produktbeschreibung zum Zeitpunkt der Bestellung.

2.3 Die Darstellung der Produkte im Onlineshop stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar. Mit Abschluss des Bestellvorgangs gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter das Angebot durch eine Bestellbestätigung oder durch Bereitstellung der Lizenz annimmt.

2.4 Der Anbieter stellt die Software mit der gebotenen Sorgfalt nach dem aktuellen Stand der Technik bereit.

2.5 Der Anbieter speichert den Vertragstext. Bestelldaten, AGB und Lizenzvertrag werden dem Kunden nach Vertragsschluss per E-Mail übermittelt; registrierte Kunden können ihre Bestellungen zudem in ihrem Kundenkonto einsehen. Vor Absenden der Bestellung werden alle Angaben in einer Übersicht angezeigt; Eingabefehler kann der Kunde dort erkennen und über die Bearbeitungsfunktionen im Bestellprozess oder die Zurück-Funktion des Browsers korrigieren.

3. Liefergebiet und Kundenkreis

3.1 Der Anbieter liefert nicht in alle Länder. Ob und an welchen Kundenkreis der Anbieter in ein bestimmtes Land liefert, ergibt sich aus der im Bestellprozess angebotenen Länderauswahl.

3.2 In bestimmten Ländern können Bestellungen ausschließlich von Unternehmern aufgegeben werden. Diese Länder sind im Bestellprozess gekennzeichnet. Bestellungen aus diesen Ländern setzen voraus, dass der Kunde bestätigt, als Unternehmer zu handeln, und eine gültige Steuer- oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer angibt.

3.3 Der Anbieter kann eine Bestellung ablehnen, wenn die Angaben zum Land oder zum Unternehmerstatus des Kunden widersprüchlich sind oder nicht überprüft werden können, insbesondere wenn Rechnungsadresse, Land des Zahlungsmittels und Land des für die Bestellung genutzten Zugangspunkts voneinander abweichen.

4. Pflichten des Kunden

4.1 Der Kunde ist verpflichtet, alle für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags erforderlichen Informationen, Daten und sonstigen Unterlagen vollständig und richtig bereitzustellen. Der Anbieter haftet nicht für Verzögerungen, die auf einer verspäteten oder unvollständigen Mitwirkung des Kunden beruhen. Ziffer 6 bleibt unberührt.

4.2 Der Kunde sichert zu, dass die im Bestellprozess angegebene Rechnungsadresse seinem tatsächlichen Wohnsitz bzw. Sitz entspricht.

4.3 Bestellt der Kunde als Unternehmer, sichert er zu, dass er die Lizenz für sein Unternehmen erwirbt und dass die angegebene Steuer- oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer ihm zugeordnet und gültig ist.

4.4 Der Kunde teilt dem Anbieter Änderungen dieser Angaben, insbesondere einen Wechsel des Wohnsitzes oder Sitzes, vor der nächsten Bestellung oder Lizenzverlängerung mit.

4.5 Macht der Kunde unrichtige Angaben zu seinem Land oder Unternehmerstatus, kann der Anbieter vom Vertrag zurücktreten oder ihn aus wichtigem Grund kündigen und den Zugang zur Software sperren. Ziffer 6.6 bleibt unberührt.

5. Preise, Zahlung und Steuern

5.1 Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Bestellprozess angegebenen Preise. Für Verbraucher enthalten die Preise die Umsatzsteuer, soweit der Anbieter diese zu berechnen hat.

5.2 Die Zahlung ist mit Abgabe der Bestellung fällig und erfolgt über eine der im Bestellprozess angebotenen Zahlungsarten. Die Lizenz wird nach Zahlungseingang freigeschaltet.

5.3 Der Anbieter stellt die Rechnung elektronisch (z. B. als PDF) bereit.

5.4 Bei Lieferungen an Unternehmer außerhalb Deutschlands verstehen sich die Preise netto. Schuldet der Kunde nach dem Recht seines Landes die Umsatzsteuer oder eine vergleichbare Steuer (Reverse-Charge oder ein vergleichbares Verfahren), führt der Kunde diese selbst ab.

5.5 Ist ein Unternehmer nach dem Recht seines Landes verpflichtet, von Zahlungen an den Anbieter Steuern einzubehalten (Quellensteuer), erhöht sich der zu zahlende Betrag so, dass dem Anbieter nach Abzug der einbehaltenen Steuer der volle Rechnungsbetrag verbleibt.

5.6 Auf Anfrage übermittelt der Unternehmer dem Anbieter eine Bescheinigung über die einbehaltenen und abgeführten Steuern. Auf Anfrage stellt der Anbieter eine Ansässigkeitsbescheinigung zur Verfügung, soweit diese eine Ermäßigung der Quellensteuer nach einem Doppelbesteuerungsabkommen ermöglicht.

6. Gewährleistung, Haftung, Freistellung und Vertragsstrafe

6.1 Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist.

6.2 Gegenüber Verbrauchern stellt der Anbieter sicher, dass die Software während der gesamten Lizenzlaufzeit vertragsgemäß ist, und stellt die hierfür erforderlichen Aktualisierungen einschließlich Sicherheitsaktualisierungen bereit (§§ 327e ff. BGB).

6.3 Gegenüber Unternehmern verjähren Mängelansprüche ein Jahr nach Beginn der Lizenzlaufzeit. Dies gilt nicht für Schadensersatzansprüche; für diese gilt Ziffer 6.4.

6.4 Der Anbieter haftet unbeschränkt, gleich aus welchem Rechtsgrund, für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie aufgrund von Garantien oder zwingender gesetzlicher Haftung, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht nach dem Vorstehenden unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Diese Haftungsregelungen gelten auch für Erfüllungsgehilfen und gesetzliche Vertreter des Anbieters.

6.5 Der Kunde stellt den Anbieter von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Vertragsbedingungen oder geltenden Rechts durch den Kunden beruhen.

6.6 Entstehen dem Anbieter Steuern, Zinsen oder Strafzuschläge, weil ein Unternehmer unrichtige Angaben zu seinem Land oder Unternehmerstatus gemacht hat, hat der Unternehmer dem Anbieter diese Beträge zu erstatten.

6.7 Gegenüber Unternehmern gilt: Verstößt der Unternehmer schuldhaft gegen die Ziffern 3.2, 3.3 oder 3.5 bis 3.8 des Lizenzvertrags, hat er für jeden Verstoß eine Vertragsstrafe zu zahlen, deren Höhe der Anbieter nach billigem Ermessen festsetzt und die im Streitfall vom zuständigen Gericht überprüft werden kann. Die Vertragsstrafe wird auf einen Schadensersatzanspruch angerechnet; weitergehende Ansprüche bleiben unberührt. Bestehen konkrete Anhaltspunkte für einen solchen Verstoß, erteilt der Unternehmer dem Anbieter auf Anfrage Auskunft über die im Zusammenhang mit der Software eingesetzten KI-Systeme (Ziffer 3.3 des Lizenzvertrags) und Dienste Dritter.

7. Lizenzlaufzeit und Kündigung

7.1 Die Lizenzlaufzeit ergibt sich aus der Produktbeschreibung zum Zeitpunkt der Bestellung. Lizenzen verlängern sich nicht automatisch und enden mit Ablauf ihrer Laufzeit, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Eine Verlängerung erfordert eine neue Bestellung, für die die zu diesem Zeitpunkt geltenden AGB gelten.

7.2 Das Recht beider Parteien zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor, wenn der Kunde unrichtige Angaben zu seinem Land oder Unternehmerstatus gemacht hat (Ziffer 4), gegen Ziffer 9 (Exportkontrolle und Sanktionen) oder gegen die Pflichten aus Ziffer 3 des Lizenzvertrags verstößt. In diesen Fällen kann der Anbieter zudem den Zugang zur Software sperren.

7.3 Mit Ablauf oder Beendigung des Vertrags endet das Recht des Kunden zur Nutzung der Software. Im Zusammenhang mit dem Vertrag verarbeitete Daten werden gelöscht, sobald sie für die Zwecke ihrer Verarbeitung nicht mehr erforderlich sind, insbesondere für Lizenzverlängerungen, zur Verhinderung von Missbrauch oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen, und soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungsfristen bestehen. Einzelheiten, insbesondere zur Speicherdauer, enthält die Datenschutzerklärung.

8. Vertraulichkeit und Datenschutz

8.1 Der Anbieter behandelt alle im Zusammenhang mit dem Vertrag erhaltenen Informationen streng vertraulich. Diese Verpflichtung erstreckt sich auf alle Mitarbeiter oder Dritte mit Zugang zu den Informationen und gilt zeitlich unbegrenzt über die Vertragslaufzeit hinaus.

8.2 Der Anbieter verpflichtet sich, alle anwendbaren Datenschutzvorschriften einzuhalten, insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).

8.3 Um den Wohnsitz bzw. Sitz und den Unternehmerstatus des Kunden steuerrechtlich zu bestimmen und Missbrauch zu verhindern, verarbeitet und speichert der Anbieter die Rechnungsadresse, das Land der für die Bestellung genutzten IP-Adresse, das Ausgabeland der Zahlungskarte sowie die Steuer- oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Diese Daten werden für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert. Weitere Einzelheiten enthält die Datenschutzerklärung.

9. Exportkontrolle und Sanktionen

9.1 Der Kunde sichert zu, dass weder er selbst noch seine Eigentümer auf einer Sanktionsliste der Europäischen Union, der Vereinten Nationen oder der Vereinigten Staaten geführt werden.

9.2 Der Kunde wird die Software nicht in Länder weitergeben, die Embargos oder Sanktionen unterliegen, und sie dort weder nutzen noch nutzen lassen, soweit dies gegen anwendbares Exportkontroll- oder Sanktionsrecht verstößt.

9.3 Bei einem Verstoß gegen diese Ziffer 9 ist der Anbieter berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen und den Zugang zur Software zu sperren.

10. Schlussbestimmungen

10.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.

10.2 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

10.3 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist das Landgericht München II, Deutschland, für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertrag zuständig.

10.4 Der Anbieter kann diese AGB aus sachlichen Gründen ändern (z. B. bei Änderungen der Rechtslage oder der Marktbedingungen). Geänderte AGB gelten für Verträge, die nach Inkrafttreten der Änderung geschlossen oder verlängert werden. Änderungen bestehender Verträge bedürfen der Zustimmung des Kunden; diese wird insbesondere durch die Annahme der geänderten AGB bei einer Lizenzverlängerung erteilt.

10.5 Diese AGB liegen in deutscher, englischer und chinesischer Sprache vor. Bei Abweichungen zwischen den Sprachfassungen ist die deutsche Fassung maßgeblich.

11. Verbraucherstreitbeilegung

Der Anbieter ist weder bereit noch verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG) teilzunehmen. Unsere Kontakt-E-Mail-Adresse finden Sie am Anfang dieser AGB.